AKTUELL

Seminarangebot AUSBILDUNG ZUM TRAUMAHELFER (11. und 12.03. in Wittenberg)

17. Januar 2017

Die SALUS-Tagesklinik bietet auch 2017 ein Ausbildungsprojekt an, das Laien zur Begleitung und Unterstützung traumatisierter Flüchtlingskinder im Landkreis Wittenberg und angrenzenden Regionen anleitet. Das Seminar findet mit fachärztlicher und -pädagogischer Unterstützung statt.

Termin: 11./12. März 2017, jeweils 9.00 bis 18.00 Uhr

Ort: Salus-Tagesklinik für Kinder - und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie Wittenberg I Puschkinstraße 7

Es wird eine Teilnahmegebühr von 100 Euro erhoben.

Weitere Details im Infoblatt der Veranstalter sowie unter www.gewiss-ev.de

Kompetenzzentrum Interkulturelle Gesundheitsförderung (27.02. in Leipzig)

17. Januar 2017

Im Zuge krisenhaft verschlechterter Lebensbedingungen machen sich Menschen weltweit auf den Weg, ihren Kindern tägliches Elend und wiederkehrende Gewalt zu ersparen. Sie überwinden Grenzen und sie kommen zu uns. Sind die neu zuwandernden Menschen nur eine Last für die öffentlichen Kassen? Eine Überstrapazierung unserer Regeldienste im Sozial-, Erziehungs- und Gesundheitsbereich? Über welche Erfahrungen zur Versorgung verfügen die Kommunen? Können kommunale Daseinsvorsorge und die Gesundheitsförderung so organisiert werden, dass die neuen Herausforderungen der weltweiten Migration Schritt für Schritt besser gemeistert werden können?

Solche und ähnliche Fragen stehen im Zentrum der Diskussionen und Workshops des Leipziger Kompetenzzentrums.

Termin: 27. Februar 2017, 10-17 Uhr

Ort: Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) Karl-Liebknecht-Straße 132 in 04277 Leipzig 

Mehr Informationen im Veranstaltungsfaltblatt.

Flüchtlingskinder in Deutschland - für viele beginnt das Jahr in trauriger Realität

Foto: Bernd Wüstneck / Archiv MZ

9. Januar 2017

Flüchtlingskinder leben trotz großer Anstrengungen von Bund, Ländern, Kommunen und vielen ehrenamtlichen Helfern oft in desolaten Umständen. „Ihre besonderen Bedürfnisse und ihre Rechte als Kinder werden leider immer wieder übersehen”, kritisierte der Geschäftsführer von Unicef Deutschland, Christian Schneider.

Viele Mädchen und Jungen müssten über lange Monate hinweg in großen Gemeinschaftsunterkünften leben. Dort seien sie häufig nicht ausreichend vor Gewalt und Missbrauch geschützt, hätten kaum Zugang zu Spiel- und Lernangeboten oder psychologischer Unterstützung. „Es ist eine Kindheit im Wartestand, mit wenig Privatsphäre, mit vielen Gefahren und großer Tristesse”, sagte Schneider der Deutschen Presse-Agentur.
Mehr zu diesem Thema im aktuellen Artikel der Mitteldeutschen Zeitung.

Projektjahrbuch für die Integrationsarbeit erschienen

9. Januar 2017

Pünktlich zum Jahresende 2016 ist das Projektjahrbuch des BAMF zum bundesweiten Engagement für Integration erschienen - ein Kaleidoskop mit wichtigen guten Praxisbeispielen und Anregungen für die weitere Arbeit von Trägern wie Bürgern für zivilgesellschaftliches Engagement.

Bundesweit engagieren sich Menschen in zahlreichen Integrationsprojekten für ein gutes Miteinander und stärken so den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Rund 200 Projekte hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Auftrag des Bundesministeriums des Innern (BMI) und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Jahr 2015 gefördert. Sie alle sind in der aktuellen Ausgabe des Projektjahrbuchs aufgelistet und zeugen davon, wie vielfältig und lebendig die bundesgeförderte Projektarbeit ist.

Die Bandbreite der dargestellten Projekte reicht von Paten- und Lotsenprojekte für Neuzugewanderte, über journalistische Medienprojekte, interkulturelle Kochtreffs oder gemeinsames Sporttreiben bis hin zu Maßnahmen, die das bürgerschaftliche Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund fördern und stärken. Wie wert- und wirkungsvoll diese Projekte sind, belegen die Stimmen von Projektteilnehmerinnen und -teilnehmern, die erstmals in kurzen bebilderten Statements im Jahrbuch zu Wort kommen.

Das Dokument steht als PDF zum Herunterladen auf der BAMF-Website bereit.

Interkultureller Kalender für 2017

9. Januar 2017

Der interkulturelle Kalender des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge beinhaltet nicht nur die wichtigsten christlichen Feiertage. Auch die bedeutendsten Festtage der vier anderen Weltreligionen (Islam, Hinduismus, Buddhismus und Judentum), sowie weitere Gedenktage finden sich hier wieder.

Er soll ein Hinweis auf die Vielfältigkeit von Feier- und Gedenktagen sein (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

Der Kalender steht als Download im pdf- und ics-Format (für Kalender-Programme wie Outlook oder Sunbird) zur Verfügung.

Fortsetzung einer erfolgreichen Vorlesungsreihe an der Hochschule Magdeburg-Stendal: Zwei Semester-Ringvorlesungen zu Migration und Integration

Januar 2017

Die Hochschule Magdeburg-Stendal bietet im laufenden Wintersemester zwei Ringvorlesungen an, in denen der Blick auf die Migrations- und Integrationsthematik aus unterschiedlichen Referentenperspektiven gespiegelt wird.

1) Die Ringvorlesung „Migration als Chance verstehen. Migration . Macht . Gesellschaft – Gesellschaft . Macht . Integration” findet bereits zum zweiten Mal statt. Bis zum 25. Januar 2017 behandeln Expertinnen und Experten aus dem Bundesgebiet sowie Akteure aus der Region Fragen zu Migration und Integration aus gesellschaftspolitischer, psycho-sozialer sowie sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive.

Die Veranstaltungen sind öffentlich. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Vorträge dieser Reihe finden in der Aula auf dem Stendaler Campus der Hochschule Magdeburg-Stendal statt. Den Vorlesungsplan dieser Reihe finden Sie hier.

2) Die Ringvorlesung „Flucht – Macht – Perspektive” stellt das Thema der Gegenwart aus unterschiedlichen Positionen dar, um einen differenzierten Einblick in ein komplexes Thema zu bieten.

Interessierte Bürger(-innen), Studierende, Mitarbeitende und Lehrende können im Rahmen der Ringvorlesung von Geflüchteten erfahren, unter welchen Bedingungen sie die Heimat verlassen haben, welche Fluchtursachen in den Herkunftsländern bestehen und unter welchen rechtlichen, politischen, medialen, gesundheitlichen, sozialarbeiterischen und gesellschaftlichen Bedingungen in Deutschland Flucht bearbeitet wird.
Die Veranstaltungen dieser Reihe finden bis zum 14. Februar 2017 jeweils dienstags von 16:15 bis 17:45 Uhr im Audimax am Standort Magdeburg statt. Den Vorlesungsplan finden Sie hier.

Neuer mehrsprachiger Orientierungsleitfaden für Angebote der Arbeitsmarktintegration in Sachsen-Anhalt vorgestellt

Foto: C. Laas (Netzwerk IQ)

15. Dezember 2016

Im Vorfeld des Internationalen Tags der Migrantinnen und Migranten am 18.12.2016 präsentierte Brigitte Lawson, Projektleiterin der Servicestelle „Interkulturelle Orientierung / Öffnung, Antidiskriminierung und Diversity Sachsen-Anhalt Nord“ im IQ Landesnetzwerk Sachsen-Anhalt das Ergebnis eines einjährigen Kooperationsprojektes, die Broschüre „Orientierungsleitfaden für Angebote der Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten“.

Beteiligt an der Entwicklung dieses mehrsprachigen Orientierungsleitfadens waren Vertreterinnen der Agenturen für Arbeit in Sachsen-Anhalt in ihrer Funktion als Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA), Mitarbeitenden im Landesnetzwerk IQ Sachsen-Anhalt, Projektleitungen von Jobbrücke PLUS und der Landesinitiative Fachkraft im Fokus (FiF), Frau Larissa Heitzmann und Frau Kerstin Mogdans, sowie Dr. Ernst Stöckmann, Redakteur des Integrationsportals. Unterstützt wurde das Projekt zudem durch die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V.

Ziel der Handreichung ist es, Migrantinnen und Migranten grundlegende und weiterführende Informationen zur Orientierung auf ihrem Weg zur Integration in den Arbeitsmarkt an die Hand zu geben. Formuliert in einfacher Sprache, unterstützt durch anschauliche Piktogramme und Illustrationen inklusive verknüpften QR-Codes zu digitalen Informationsangeboten, leitet die Broschüre durch die einzelnen Beratungsschritte und Dienstleistungsangebote der Agenturen für Arbeit Sachsen-Anhalt und informiert über landesweite Zusatzangebote des Netzwerks IQ, Jobbrücke PLUS und der Landesinitiative Fachkraft im Fokus (FiF). Weiterhin werden grundlegende Informationen zu den Themen Arbeit/Beschäftigung, Ausbildung und Studium verständlich und ablaufbezogen erläutert.

Publiziert wird die Broschüre als jeweils zweisprachiger Leitfaden in Deutsch-Englisch, Deutsch-Arabisch und in Kürze auch in Deutsch-Farsi, Deutsch-Tigrinisch und Deutsch-Französisch.
Der online aufrufbare Orientierungsleitfaden ist flächendeckend verfügbar und kann bei möglicher Gesetzesänderung umgehend aktualisiert werden. Genau elf Monate nach Projektbeginn wird die Onlineversion des Orientierungsleitfadens als Digitalangebot auf den Themenseiten zur Arbeit des Integrationsportals, auf der Online-Plattform des  IQ Netzwerk und zu Beginn 2017 auch bei Jobbrücke PLUS und der Landesinitiative Fachkraft im Fokus zur Verfügung stehen.

Integrationspreis Sachsen-Anhalt 2016: Hohe Resonanz für breites Engagement

Foto: AGSA e. V.

14. Dezember 2016

Die Bewerberresonanz für den diesjährigen, zum siebten Mal vergebenen, Integrationspreis Sachsen-Anhalt spricht eine eigene Sprache: Insgesamt 61 Projekte haben sich für den Preisträgerwettbewerb beworben, so viele wie nie zuvor. Mit ihnen bringen Akteure aus allen Teilen der Gesellschaft ein, was man als soziales Funktionsmodell nicht nur für das Land Sachsen-Anhalt beschreiben kann: sich persönlich einzusetzen für offenes zwischenmenschliches Begegnen und für gelingendes gemeinsames Tun. 

„Mit dem Integrationspreis möchten wir stellvertretend jenen Menschen Danke sagen, die sich für Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren“, hob Sozialministerin Petra Grimm-Benne am gestrigen Abend in ihrer Laudatio im Magdeburger Gesellschaftshaus hervor. Staatssekretärin und Landesintegrationsbeauftragte Susi Möbbeck betonte in ihrer Begrüßungsrede den gesellschaftlichen wie politischen Wert von praktischem Engagement: Indem dieses den Beweis für gelingendes Zusammenleben erbringt, wird ausgrenzenden Ideologien der Boden entzogen.

Aus diesem reichen Engagement letztlich die Preisträger zu ermitteln, dürfte der Fachjury alles andere als leicht gefallen sein. Zehn Initiativen, Unternehmen und Projekte erhielten vor etwa 130 geladenen Gästen und umrahmt von künstlerischen Einlagen einen der Integrationspreise in den Schwerpunktbereichen Willkommenskultur, schulischer und Arbeitsmarkt-Integration. 

Zwei verliehene Sonderpreise für Sport und politische Partizipation unterstreichen das landesweite Engagement für mehr soziale Teilhabe und demokratische Mitbestimmung. Und nicht weniger als 19 ehrenamtliche Initiativen erschienen zum Preisverleihungsfinale auf der Bühne – ausgezeichnet und zugleich stellvertretend für alle diejenigen, die sich mit hohem persönlichen Elan dafür einsetzen, dass Geflüchtete in Sachsen-Anhalt offene Türen finden und gute Gründe zu bleiben.

Zur Pressemitteilung und der Übersicht aller Preisträger siehe hier.

Die ausführliche Bildergalerie zur Preisverleihung finden Sie hier.

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