AKTUELL

Checkliste für die Eröffnung eines Bankkontos in Deutschland. Handreichung der Diakonie Deutschland

25. Juli 2016

Die Diakonie Deutschland hat eine Checkliste veröffentlicht, die die Einrichtung eines Bankkontos in Deutschland Schritt für Schritt nachvollziehbar macht. Schwerpunktmäßige Zielgruppe sind Personen ohne festen Wohnsitz sowie Asylsuchende und Geduldete. 

In der Handreichung wird unter anderem erläutert, welche Leistungen ein Basiskonto bietet, wer ein Basiskonto eröffnen kann, unter welchen Voraussetzungen die Beantragung erfolgt und unter welchen Bedingungen ein Antrag gegebenenfalls abgelehnt werden kann.

Zur Handreichung gelangen Sie hier.

Islamismus im Internet: Fachkonferenz Medienkompetenz des LSA (30. August in Halle)

18. Juli 2016

Mit Ablegern bekannter Computerspiele, YouTube-Videos und jugendaffinen Auftritten auf Facebook wenden sich IslamistInnen im Internet gezielt an Jugendliche. Die 4. Fachkonferenz Medienkompetenz widmet sich diesem aktuellen Thema "Islamismus im Internet", der damit einhergehenden möglichen Radikalisierung von Jugendlichen und den notwendigen pädagogischen Gegenstrategien zu.

Termin: 30.08.2016, 09:00-16:30 Uhr

Ort: Mitteldeutsches Multimediazentrum, Mansfelder Str. 56, 06108 Halle (Saale)

Kosten: keine

In Impulsvorträgen werden Erscheinungsformen des Islamismus erörtert, seine Wirkweise auf Jugendliche thematisiert sowie die mediale Aufmachung islamistischer Online-Propaganda analysiert. In Workshops und der sich anschließenden Abschlussdiskussion widmen sich die Teilnehmenden dann konkreten Handlungsmöglichkeiten für die (medien)pädagogische Praxis.

Die Veranstaltung "extrem | faszinierend – Islamismus im Internet als Herausforderung für Medienpädagogik und Jugendmedienschutz" richtet sich an MedienpädagogInnen, Mitarbeiterinnen verschiedener Projekte und Institutionen der Bildungs-, Aufklärungs-, Interventions- und Jugendarbeit. Angesprochen sind ausdrücklich auch Lehrkräfte, die sich über das Thema "Islamismus im Internet" umfangreich informieren sowie Möglichkeiten und Angebote zur Prävention kennen lernen wollen.

Anmeldungen werden ab sofort per Mail entgegen genommen. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Programm finden Sie hier.

Neuerscheinung: Wie wir leben wollen - Texte für Solidarität und Freiheit (Hg. v. Matthias Jügler, Suhrkamp Verlag 2016)

16. Juli 2016

Im  Suhrkamp-Verlag ist jetzt ein neuer Sammelband mit Texten einer jungen Generation von Autorinnen und Autoren erschienen, die die Frage nach Heimat, Fremde und Identität stellen. Sie blicken auf die eigenen Wurzeln – Iran, Indien, Sri Lanka, Westjordanland, Bosnien, Ost- oder Westdeutschland – und die ihrer Eltern. Sie ergründen die Ängste der aus ihren Ländern Geflüchteten und die der sorgenvollen Bürger. Sie klagen an und versuchen zu verstehen, sind wütend und mitfühlend, sind ratlos und fordern zum Umdenken auf. Wie wir leben wollen versammelt herausragende Stimmen junger deutscher Gegenwartsliteratur. 

In literarischen und essayistischen Originalbeiträgen zeichnen die Autorinnen und Autoren voll Sehnsucht, Wut und Engagement ein Bild unserer Gesellschaft, wie es aktueller nicht sein könnte.

Mit Texten von Shida Bazyar, Kristine Bilkau, Bov Bjerg, Nora Bossong, Jan Brandt, Micul Dejun, Ulrike Draesner, Roman Ehrlich, Lucy Fricke, Mirna Funk, Heike Geißler, Lara Hampe, Franziska Hauser, Heinz Helle, Svenja Leiber, Édouard Louis/Geoffroy de Lagasnerie und Hinrich Schmidt-Henkel, Inger-Maria Mahlke, Matthias Nawrat, Markus Orths, Maruan Paschen, Philipp Rusch, Saša Stanišic, Stephan Thome, Senthuran Varatharajah, Julia Weber sowie Matthias Jügler (Hg.).

Zur Leseprobe siehe hier (Seite des Suhrkamp-Verlages)

Neue mehrsprachige Publikationen des Justizministeriums zum Thema Opferhilfe und Opferrechte

Foto: Ministerium für Justiz und Gleichstellung

13. Juli 2016

Das Ministerium für Justiz und Gleichstellung hat eine Reihe von Publikationen zum Thema Opferhilfe und Opferrechte herausgegeben. Zielgruppenspezifisch wurden die neuen Handreichungen sowohl in mehreren Fremdsprachen als auch teilweise in Leichter Sprache sowie in Text-Bild-Kombination publiziert.

Der Flyer „Opferhilfe / Zeugenbetreuung“ liegt in Deutsch sowie weiteren acht Sprachen vor.

Auch das Faltblatt „Anti-Gewalt-Training“ ist neben Deutsch auch in weiteren acht Sprachen erhältlich.

Die Broschüre „Opferschutz - Opferschützen Sachsen-Anhalt“ enthält Informationen und Adressen zu verschiedensten Aspekten der Opferhilfe. Diese Broschüre liegt auch in Leichter Sprache vor.

Auf der Website des Justizministeriums zum Opferschutz in Sachsen-Anhalt werden kontinuierlich Informationen zum Thema zusammengetragen.

Die genannten Publikationen können in Printform (Flyer) direkt bei der Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung angefordert werden unter der E-Mail-Adresse presse@mj.sachsen-anhalt.de

Handlungsempfehlungen für Jugendhilfeträger (Careleaver Kompetenznetz)

16. Juli 2016

Für den Übergang aus der Jugendhilfe in ein selbstständiges Leben wurde jetzt folgende Handlungsempfehlung vom Careleaver Kompetenznetz für Jugendhilfeträger erarbeitet.

Die Empfehlungen basieren auf dem Erfahrungswissen von Careleavern und Fachkräften. Careleaver sind junge Menschen, die einen Teil ihres Lebens in stationären Hilfen verbracht haben.

Unter diesem Link sind die Handlungsempfehlungen aufrufbar.

17. Juli 2016

Die Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e. V. (GGUA Flüchtlingshilfe) hat die neuesten und bevorstehenden Änderungen in den Zugängen zu bestimmten Leistungen und Möglichkeiten für Asylsuchende kompakt zusammengetragen.

Die Handreichung mit dem Titel "Bleibeperspektive. Kritik einer begrifflichen Seifenblase" trägt wichtige Aspekte der Änderungen seit dem Asylpaket I fundiert und kritisch zusammen.

Zum ganzen Artikel siehe hier.

Die GGUA Münster mit dem Projekt Q "Qualifizierung der Flüchtlingsberatung" ist hier zu erreichen.

Einladung zum Seminar "Interkulturelles Konfliktmanagement - Umgang mit Migranten und Flüchtlingen" (22.-23.08.2016)

18. Juli 2016

Das Leipziger Institut für Kommunikation und Mediation bietet vom 22. bis 23. August eine zweitägige Fortbildungsveranstaltung an zum Thema des interkulturellen Konfliktmanagement.

Ziel dieses Workshops ist es, dass die Teilnehmenden kulturell geprägte Unterschiede im Konfliktverhalten erkennen, analysieren und einen konstruktiven Umgang hiermit entwickeln können.

Für die Zielgruppen Mitarbeiter in Flüchtlingseinrichtungen, Behörden und Organisationen; Sicherheitsfirmen und Polizei; Berater; Mediatoren; Rechtliche Betreuer; Juristen; Mitarbeiter aus dem Bereich Pflege und Soziales werden folgende Schwerpunkte angeboten:

  • Arbeit in Flüchtlingseinrichtungen
  • Psychosoziale Situation von Flüchtlingen
  • Religion und Kultur: Glaubensrichtungen im Islam
  • Selbst- und Fremdbild innerhalb der Kommunikationskulturen
  • Methoden und Techniken zum konstruktiven Umgang mit Konflikten
  • u. a. 

Kosten: 290 Euro

Zum Programm siehe den aktuellen Flyer. Zur Einladung inklusive Wegbeschreibungen siehe hier

Noch bis zum 22. 07. bewerben: Projekt der bpb "Hass im Netz entgegentreten"

15. Juli 2016

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb unterstützt Jugendliche dabei, Hassrede im Social Web und sozialen Netzwerken zu erkennen und ihr entgegenzutreten. Noch in diesem Jahr will die bpb bis zu 20 Modellprojekte, die in diesem Bereich arbeiten, mit Summen zwischen 5.000 und 15.000 Euro fördern.

Die geförderten Maßnahmen sollen Jugendliche für abwertende, menschenfeindliche und extremistische Narrative und Ausdrucksformen sensibilisieren. Junge Menschen sollen zur Analyse, Dekonstruktion und Widerlegung dieser Inhalte befähigt werden. Darüber hinaus sollen sie dazu angeregt werden, sich gegen abwertende, menschenfeindliche und extremistische Hassrede und Hassinhalte im Internet zu engagieren.

Die eingereichten Projekte sollen zwischen August und Dezember 2016 durchgeführt werden. Anträge können gemeinnützige Organisationen und Träger der außerschulischen Jugendarbeit, Jugendhilfe und politischen Jugendbildung mit Sitz in Deutschland stellen.

An der Förderung interessierte Organisationen müssen ihre Bewerbung bis zum 22. Juli 2016 per Post bei der bpb einreichen. Für die Einhaltung der Frist ist das Datum des Poststempels entscheidend. Um eine zusätzliche Einsendung per E-Mail zur Vereinfachung der weiteren Bearbeitung wird gebeten.

Ausführliche Informationen gibt die Website der bpb.

Kontakt für inhaltliche Rückfragen:

Bundeszentrale für politische Bildung

Clemens Stolzenberg (E-Mail: clemens.stolzenberg@bpb.bund.de)

Mehrsprachige Informationen des Bildungsministeriums zur Schulpflicht in Sachsen-Anhalt: Ein Ratgeber für Flüchtlinge mit Kindern

11. Juli 2016

Das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt hat jetzt einen neuen Flyer mit Basisinformationen zur schulischen Bildung und Ausbildung herausgebracht. Das Informationsangebot unter Einbindung des Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen e. V. und der Servicestelle Interkulkturelles Lernen in Kita und Schule enthält kurze Antworten zu häufig gestellten Fragen

Wichtiger Mehrwert: Der Flyer liegt jeweils in deutscher, englischer, französischer sowie arabischer Sprache vor. 

„Das Angebot ist ein wichtiger Ratgeber und eine Orientierungshilfe für die Familien und entlastet gleichzeitig die Erstaufnahmeeinrichtungen bei der Information der Eltern schulpflichtiger Kinder. Die schulische Bildung von Kindern mit einem Fluchthintergrund ist unabhängig von ihrer Bleibeperspektive grundlegend für die Persönlichkeitsentwicklung und für alle weiteren Integrationsanstrengungen“, so Bildungsminister Tullner.

Einladung zu Info_Veranstaltungen KomBI-Laufbahnqualifizierung für ehrenamtliche Berater_in (AGSA e. V.). Hinweis auf einzelne Beratungsangebote

15. Juli 2016

Seit Juni finden wieder Info-Veranstaltungen für die Qualifizierung zur KomBI-Laufbahnberaterin und zum KomBI-Laufbahnberater statt.

Die erfolgreiche Reihe zur Ausbildung ehrenamtlicher Beraterinnen und Berater mit Migrationsgeschichte ist im IQ-Netzwerk Sachsen-Anhalt angesiedelt und findet in Kooperation der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt (AGSA) e. V. mit dem Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e. V. statt.

Zur Terminübersicht für die Info-Veranstaltungen siehe hier. Der aktuelle Programmflyer des IQ Netzwerk Sachsen-Anhalt kann hier eingesehen werden.

Wichtiger Hinweis: Einzelne Beratungsangebote zur Potenzialanalyse und Kompetenzfeststellung für Migrantinnen und Migranten wird es in Kürze jeden Donnerstag im Rahmen einer Beratungssprechzeit geben. Einzelne Beratungen finden mittwochs in den Räumlichkeiten vom LAMSA statt (Berater: Noël Kaboré), weitere Beratungsangebote in Halle (Saale) werden in Kürze terminiert.

Nutzen Sie zur Anmeldung bitte die beigefügte Postkarte zur KomBi-Laufbahnberatung hier.

Termin: ab Juli 2016, von 10:00 Uhr – 13:00 Uhr

Ort: einewelt haus (ewh), Schellingstraße 3-4, Magdeburg. - In den Räumlichkeiten des Deutsch-Vietnamesischen Vereins, Raumnummer 1.19.

Zielgruppe: Migrantinnen und Migranten, darunter Geflüchtete, Geduldete

Durchführende: Leonid Russ und Tamara Barroso-Munk.

Kontakt:

Thi Hoang Ha Vu

Landesnetzwerk Migrantenorganisationen

Sachsen-Anhalt (LAMSA) e. V.

Schellingstr. 3-4

39104 Magdeburg

Tel: +49 345 13533376

E-Mail: vu.ha@lamsa.de

Web: www.lamsa.de

Positionspapier "Soziale Arbeit mit Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften – Professionelle Standards und sozialpolitische Basis"

3. Juli 2016

Erstmals haben Professorinnen und Professoren von neun deutschen Hochschulen in einem Positionspapier spezifische Standards für die Flüchtlingssozialarbeit formuliert.

Ausgehend von einer ethischen und fachlichen Begründung des Mandats der Sozialen Arbeit befassen sich die Autorinnen und Autoren zunächst mit den Bedingungen in den Gemeinschaftsunterkünften und stellen eine mangelhafte materielle Basis und Überlastung als „besonders eklatante Probleme“ fest. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Ziele der Sozialen Arbeit werden Standards sozialer Arbeit in Gemeinschaftsunterkünften für folgende Bereiche formuliert:

• konzeptionelle Anforderungen, fachliche Qualifikationen und Ausstattung,

• Beschäftigungsbedingungen von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in Gemeinschaftsunterkünften,

• professionelle Kompetenzen für Soziale Arbeit in Gemeinschaftsunterkünften.

Das Positionspapier wird unter anderem von der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) und dem Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge (BUMF) unterstützt. 

Das Integrationsportal Sachsen-Anhalt - Die Plattform für Ihre Initiativen. Hinweis der Redaktion

Seit dem letzten Relaunch präsentiert sich das Integrationsportal in neuer Gestalt und mit neuen Möglichkeiten für alle Akteure und Interessenten der Integrationsarbeit und Diversity-Kultur in Sachsen-Anhalt.

Möchten Sie das Integrationsportal für die Bewerbung oder Verbreitung Ihrer Informationen, Initiativen, Veranstaltungen nutzen? Dann kontaktieren Sie die Redaktion wie gewohnt unter integrationsportal(at)agsa.de. Wir bringen Ihre Anregungen gerne auf die Plattform.