AKTUELL

Interkultureller Kalender für 2017

5. Dezember 2016

Der interkulturelle Kalender des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge beinhaltet nicht nur die wichtigsten christlichen Feiertage. Auch die bedeutendsten Festtage der vier anderen Weltreligionen (Islam, Hinduismus, Buddhismus und Judentum), sowie weitere Gedenktage finden sich hier wieder.

Er soll ein Hinweis auf die Vielfältigkeit von Feier- und Gedenktagen sein (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

Der Kalender steht als Download im pdf- und ics-Format (für Kalender-Programme wie Outlook oder Sunbird) zur Verfügung.

"Gespaltene Mitte - Feindselige Zustände. Die FES-"Neue Mitte"-Studie 2016". Hintergrundgespräch der Friedrich Ebert-Stiftung (14.12. in Magdeburg)

5. Dezember 2016

Die 2016 im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erschienene Studie „Gespaltene Mitte – Feindselige Zustände. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2016“ zeichnet ein durchwachsenes Bild unserer Gesellschaft. Einige Befunde sind allerdings beunruhigend, so zum Beispiel die zunehmende Polarisierung und Gewaltbereitschaft sowie das anhaltend stark verbreitete Demokratiemisstrauen, sagt Dr. Ralf Melzer. Melzer ist Herausgeber der Studie und hat sich bereit erklärt, im Rahmen eines Hintergrundgesprächs über die Ergebnisse, Ursachen und Auswirkungen der neuen Mitte-Studie zu sprechen. 

Zu der Veranstaltung am 14. Dezember 2016 von 14.30 – 16.00 Uhr lädt die Friedrich Ebert-Stiftung zum Hintergrundgespräch „Gespaltene Mitte – Feindselige Zustände. Die FES-„Mitte-Studie“ 2016: Ergebnisse, Ursachen, Konsequenzen“. Die Veranstaltung wird ohne Presse und Öffentlichkeit im kleinen Kreis mit 15-20 ausgewählten Gästen stattfinden. 

Persönliche Anmeldung sind bis zum 12. Dezember 2016 per Mail an info.magdeburg@fes.de, per Fax an 0391/ 56876-15 oder telefonisch unter 0391/ 56876-0 erbeten. Auch um die Anmeldung von Begleitpersonen wird gebeten.

Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten des Landesbüros der Friedrich-Ebert-Stiftung, Otto-von-Guericke-Straße 65, 39104 Magdeburg, statt. Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier

Landes-Integrationspreis Sachsen-Anhalt 2016 (Preisverleihung: 13. Dezember in Magdeburg)

Foto: Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V.

5. Dezember 2016

Bereits zum siebten Mal wird der Landes-Integrationspreis Sachsen-Anhalt vergeben. Unter dem Motto "Integration braucht Engagement" werden mit dem Preis Projekte und Initiativen geehrt, die vorbildliche Impulse für den Integrationsprozess im Land vermitteln.

Ausgezeichnet wird auch dieses Jahr jeweils in den drei Hauptkategorien "Engagiert für Willkommenskultur", "Zusammenleben von Anfang an - Kitas und Schulen gestalten Vielfalt" und "Bildung, Ausbildung und Arbeit - Schlüssel erfolgreicher Integration". Zudem wird persönliches ehrenamtliches Engagement mit einem Preis gewürdigt.

Die Preisverleihung erfolgt auch in diesem Jahr im Rahmen einer Festveranstaltung am 13. Dezember 2016 in Magdeburg (Einzelheiten zu diesem Termin in Kürze hier).

Laden Sie sich ebenfalls hier die Bewerbungsformulare für die einzelnen Kategorien hoch:

Zum Bewerbungsformular Kategorie 1: Engagiert für Willkommenskultur

Zum Bewerbungsformular Kategorie 2: Zusammenleben von Anfang an - Kitas und Schulen gestalten Vielfalt 

Zum Bewerbungsformular Kategorie 3: Bildung, Ausbildung und Arbeit – Schlüssel erfolgreicher Integration

Zum Bewerbungsformular zur Ehrung für individuelles Engagement

Fachtagung zur Fortentwicklung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt (29.11.)

Foto: Manja Lorenz (AGSA e. V.)

30. November 2016

Das 2012 von der Landesregierung beschlossene Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt soll fortentwickelt, breiter aufgestellt werden und veränderten gesellschaftlichen Bedingungen Rechnung tragen. Das ist eines der wesentlichen Ergebnisse der Fachtagung am 29. November 2016 im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration. Dieser waren ca. 200 Akteur_innen aus Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gefolgt.
Sozialministerin Petra Grimm-Benne konstatierte in ihrem Grußwort „Ohne Zivilgesellschaft ist kein Staat zu machen“. Das Landesprogramm soll eine Klammer sein, die nicht einengt, sondern Austausch ermöglicht. Auch finanziell sind nach Kabinettsvorlage größere Spielräume vorgesehen, statt 150.000 € sind für 2017 450.000 € geplant, für 2018 über 500.000 €.

Zum ganzen Bericht (M. Lorenz) hier.

ENGAGEMENT FÜR WELTOFFENHEIT UND WILLKOMMENSKULTUR: UNBEDINGT! FÖRDERUNG: EVENTUELL? Offener Brief gemeinnütziger Träger an die Landesregierung und den Landtag Sachsen-Anhalt

22. November 2016

Mit einem Offenen Brief an die Landesregierung und den Landtag von Sachsen-Anhalt machen landesweit gemeinnützige Träger und Engagementförderer auf eine prekäre Situation aufmerksam.

Hintergrund ist die ungeklärte Haushaltssituation des Landes. Sie nötigt viele der in Jugend-, Sozial- und Kulturarbeit engagierten Vereine und Verbände, für ihre Beschäftigten in laufenden wie eingeplanten Projekten ab Jahresbeginn 2017 kurzfristig nach Alternativlösungen der Finanzierung zu suchen.

In Anbetracht der aktuellen Summe gesellschaftlicher Herausforderungen sind solche Hürden kontraproduktiv für die vielfach stark vernetzten Engagements, die stark von Kontinuität leben. Die Träger können in dieser Situation daher auch keinen Ausdruck der Wertschätzung ihrer häufig durch besonderen persönlichen Einsatz geprägten Arbeit erkennen. Einmal mehr fühlen sich die Verbände nicht ernst genommen und anerkannt.

"Wir sehen uns als zentrale Pfeiler der demokratischen Zivilgesellschaft des Landes, leisten einen wichtigen Beitrag für gesellschaftliche Aufgaben hier. Damit stiften wir Identität und Heimatgefühl für die Menschen in Sachsen-Anhalt. Über 1.600 Ehrenamtliche engagieren sich in unseren Projekten und Angeboten. Außerdem sind wir, ebenso wie Unternehmen, auch Investoren und Arbeitgeber“, erklärt Anne Haertel, Vorsitzende des Kinder- und Jugendrings Sachsen-Anhalt für das Trägerbündnis.

Allein 7 Millionen Euro an Dritt- und Eigenmittel investieren die im Brief genannten Vereine jährlich, sie beschäftigen über 160 Menschen. Trotzdem kommt es jedes Jahr erneut zu substanziellen Ungewissheiten etwa aufgrund später Förderung; Projekte und Arbeitsplätze stehen dabei oftmals 'auf der Kippe'.

Der Offene Brief zahlreicher namhafter Vereine und Verbände Sachsen-Anhalt erschöpft sich nicht im Aufzeigen eines offenkundigen Missstands. Er bietet zugleich einen konstruktiven Dialog mit den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung an mit dem Ziel, die partnerschaftliche Zusammenarbeit für eine demokratische Zivilgesellschaft durch das Verabreden von verlässlichen Rahmenbedingungen zu stärken. Dazu lädt das Trägerbündnis die Mitglieder des Landtags und der Landesregierung ein. Akut erwartet das Bündnis wegen des noch nicht beschlossenen Haushalts kurzfristige Lösungen für die Förderbescheide.

Zur Pressemitteilung (21.11.2016).

Pressekontakt:
Trägerbündnis c/o KJR LSA
Anne Haertel und Fabian Pfister
Schleinufer 14
39104 Magdeburg
Tel: 0391 53539480
E-Mail: traegerbrief@gmx.de

Fortsetzung einer erfolgreichen Vorlesungsreihe an der Hochschule Magdeburg-Stendal: Zwei Semester-Ringvorlesungen zu Migration und Integration

22. November 2016

Die Hochschule Magdeburg-Stendal bietet im laufenden Wintersemester zwei Ringvorlesungen an, in denen der Blick auf die Migrations- und Integrationsthematik aus unterschiedlichen Referentenperspektiven gespiegelt wird.

1) Die Ringvorlesung „Migration als Chance verstehen. Migration . Macht . Gesellschaft – Gesellschaft . Macht . Integration” findet bereits zum zweiten Mal statt. Bis zum 25. Januar 2017 behandeln Expertinnen und Experten aus dem Bundesgebiet sowie Akteure aus der Region Fragen zu Migration und Integration aus gesellschaftspolitischer, psycho-sozialer sowie sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive.

Die Veranstaltungen sind öffentlich. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Vorträge dieser Reihe finden in der Aula auf dem Stendaler Campus der Hochschule Magdeburg-Stendal statt. Den Vorlesungsplan dieser Reihe finden Sie hier.

2) Die Ringvorlesung „Flucht – Macht – Perspektive” stellt das Thema der Gegenwart aus unterschiedlichen Positionen dar, um einen differenzierten Einblick in ein komplexes Thema zu bieten.

Interessierte Bürger(-innen), Studierende, Mitarbeitende und Lehrende können im Rahmen der Ringvorlesung von Geflüchteten erfahren, unter welchen Bedingungen sie die Heimat verlassen haben, welche Fluchtursachen in den Herkunftsländern bestehen und unter welchen rechtlichen, politischen, medialen, gesundheitlichen, sozialarbeiterischen und gesellschaftlichen Bedingungen in Deutschland Flucht bearbeitet wird.
Die Veranstaltungen dieser Reihe finden bis zum 14. Februar 2017 jeweils dienstags von 16:15 bis 17:45 Uhr im Audimax am Standort Magdeburg statt. Den Vorlesungsplan finden Sie hier.

"Nicht die Menschen, unsere Strukturen waren teilweise überfordert". Brennpunktnahe Themendiskussion und gelungene Organisation auf der Landeskonferenz „Zusammen Perspektiven gestalten?!“ (11.11.16)

Foto: C. Laas (Caritas Magdeburg)

14. November 2016

Die Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Sachsen-Anhalt war das Rahmenthema der Landeskonferenz „Zusammen Perspektiven gestalten?!“, die am 11. November 2016 ein aktuelles Brennpunktthema zur Diskussion stellte. 140 TeilnehmerInnen waren zu der vom Caritasverband für das Bistum Magdeburg e. V. und sechs Mitveranstaltern organisierten Konferenz ins Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration gekommen. Unter ihnen Mitarbeitende aus Kommunen und Landesverwaltung, von Verbänden, Vereinen und Initiativen der Integrationsarbeit, VetreterInnen von Kirchen und Religionsgemeinschaften.

„Nicht die Menschen, unsere Strukturen waren teilweise überfordert“, betonte M. Schwenke (Caritas) zur Begrüßung. Staatssekretärin S. Möbbeck unterstrich, dass für die TeilnehmerInnen der Konferenz die unbegleiteten Kinder und Jugendlichen keinen Kostenfaktor darstellen, sondern sie sich für ihre Chancen und Lebensperspektiven einsetzen. 

Einen vertieften Erfahrungsaustausch boten die anschließenden Workshops zu den Themen „Unterbringung und Betreuung“, „Bildung und Ausbildung“, „Vormundschaften“ und „Psychosoziale Versorgung“, sowie zur besonderen „Situation junger Erwachsener“.

Zu den auf der Konferenz vermittelten Einblicken, neu gewonnenen Erkenntnisse und Perspektiven auf bestehende Herausforderungen siehe den ausführlichen Erfahrungsbericht der AGSA e. V. 

Hinweis: Die Ergebnisse der Landeskonferenz münden in eine Tagungsdokumentation, die voraussichtlich im Frühjahr 2017 sowohl vom Caritasverband als auch auf der Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration allen Interessierten zur Verfügung stehen wird.

Ringvorlesung Inklusion an der MLU Halle-Wittenberg: "Hochschuldidaktik als Grundlage einer vielfältigen Hochschule"

November 2016

Mit einer Ringvorlesung ist der Arbeitskreis Inklusion der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in seine neue Vorlesungsreihe für das Wintersemester 2016/17 gestartet. 

Neben der Vorlesungsreihe zu Themenstellungen der Inklusion, Interkulturalität und Diversity bietet der Arbeitskreis Inklusion des Studierendenrats der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zahlreiche weitere Angebote zum Themenfeld im laufenden Semester an.

Informieren Sie sich in der angehängten Broschüre über die Informations- und Weiterbildungsangebote des Arbeitskreises für das Wintersemester 2016/17.

Für weitere Informationen nutzen Sie einfach die Website von diversity.uni-halle.de.

Das Integrationsportal Sachsen-Anhalt - Die Plattform für Ihre Initiativen. Hinweis der Redaktion

Möchten Sie das Integrationsportal Sachsen-Anhalt für die Bewerbung oder Verbreitung Ihrer Initiativen, Veranstaltungen, Informationen nutzen?

Dann kontaktieren Sie die Redaktion wie gewohnt unter integrationsportal(at)agsa.de!