AKTUELL

Noch bis 6. Juli: Stendaler Ringvorlesung „Migration . Macht . Gesellschaft – Gesellschaft . Macht . Integration”

23. Juni 2016

Noch bis zum 6. Juli können Interessierte das Angebot der Hochschule Stendal - eine Vorlesungsreihe zum Migrationsthema - wahrnehmen.

Vertreter aller Studiengänge des Hochschulstandorts Stendal haben die interdisziplinäre Reihe zusammengestellt, in der Expertinnen und Experten aus dem gesamten Bundesgebiet und aus der Region zu Wort kommen. Auf dem Programm stehen Themen wie Trauma, regionale Wirtschaftsentwicklung und Kinderrechte.

Schlussveranstaltung zum Thema:

Kinder mit Fluchterfahrung: Zwischen Trauma und Resilienz

Referent: Prof. Dr. Jörg Maywald, Deutsche Liga für das Kind, Berlin

Termin: 6. Juli 2016

Ort: Aula auf dem Stendaler Campus, Osterburger Str. 25

Zeit: 17.15 bis 18.45 Uhr

Mehrsprachige Informationen des Bildungsministeriums zur Schulpflicht in Sachsen-Anhalt: Ein Ratgeber für Flüchtlinge mit Kindern

 

20. Juni 2016

Das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt hat jetzt einen neuen Flyer mit Basisinformationen zur schulischen Bildung und Ausbildung herausgebracht. Das Informationsangebot unter Einbindung des Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen e. V. und der Servicestelle Interkulkturelles Lernen in Kita und Schule enthält kurze Antworten zu häufig gestellten Fragen

Wichtiger Mehrwert: Der Flyer liegt jeweils in deutscher, englischer, französischer sowie arabischer Sprache vor. 

„Das Angebot ist ein wichtiger Ratgeber und eine Orientierungshilfe für die Familien und entlastet gleichzeitig die Erstaufnahmeeinrichtungen bei der Information der Eltern schulpflichtiger Kinder. Die schulische Bildung von Kindern mit einem Fluchthintergrund ist unabhängig von ihrer Bleibeperspektive grundlegend für die Persönlichkeitsentwicklung und für alle weiteren Integrationsanstrengungen“, so Bildungsminister Tullner.

Einladung zu Info_Veranstaltungen KomBI-Laufbahnqualifizierung für ehrenamtliche Berater_in (AGSA e. V.). Hinweis auf einzelne Beratungsangebote

15. Juni 2016

Ab dem 16. Juni finden wieder Info-Veranstaltungen für die Qualifizierung zur KomBI-Laufbahnberaterin und zum KomBI-Laufbahnberater statt.

Die erfolgreiche Reihe zur Ausbildung ehrenamtlicher Beraterinnen und Berater mit Migrationsgeschichte ist im IQ-Netzwerk Sachsen-Anhalt angesiedelt und findet in Kooperation der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt (AGSA) e. V. mit dem Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e. V. statt.

Zur Terminübersicht für die Info-Veranstaltungen siehe hier. Der aktuelle Programmflyer des IQ Netzwerk Sachsen-Anhalt kann hier eingesehen werden.

Wichtiger Hinweis: Einzelne Beratungsangebote zur Potenzialanalyse und Kompetenzfeststellung für Migrantinnen und Migranten wird es in Kürze jeden Donnerstag im Rahmen einer Beratungssprechzeit geben. Einzelne Beratungen finden mittwochs in den Räumlichkeiten vom LAMSA statt (Berater: Noël Kaboré), weitere Beratungsangebote in Halle (Saale) werden in Kürze terminiert.

Nutzen Sie zur Anmeldung bitte die beigefügte Postkarte zur KomBi-Laufbahnberatung hier.

Termin: ab Juli 2016, von 10:00 Uhr – 13:00 Uhr

Ort: einewelt haus (ewh), Schellingstraße 3-4, Magdeburg. - In den Räumlichkeiten des Deutsch-Vietnamesischen Vereins, Raumnummer 1.19.

Zielgruppe: Migrantinnen und Migranten, darunter Geflüchtete, Geduldete

Durchführende: Leonid Russ und Tamara Barroso-Munk.

Kontakt:

Thi Hoang Ha Vu

Landesnetzwerk Migrantenorganisationen

Sachsen-Anhalt (LAMSA) e. V.

Schellingstr. 3-4

39104 Magdeburg

Tel: +49 345 13533376

E-Mail: vu.ha@lamsa.de

Web: www.lamsa.de

Einladung zum Seminar "Interkulturelles Konfliktmanagement - Umgang mit Migranten und Flüchtlingen" (22.-23.08.2016)

23. Juni 2016

Das Leipziger Institut für Kommunikation und Mediation bietet vom 22. bis 23. August eine zweitägige Fortbildungsveranstaltung an zum Thema des interkulturellen Konfliktmanagement.

Ziel dieses Workshops ist es, dass die Teilnehmenden kulturell geprägte Unterschiede im Konfliktverhalten erkennen, analysieren und einen konstruktiven Umgang hiermit entwickeln können.

Für die Zielgruppen Mitarbeiter in Flüchtlingseinrichtungen, Behörden und Organisationen; Sicherheitsfirmen und Polizei; Berater; Mediatoren; Rechtliche Betreuer; Juristen; Mitarbeiter aus dem Bereich Pflege und Soziales werden folgende Schwerpunkte angeboten:

  • Arbeit in Flüchtlingseinrichtungen
  • Psychosoziale Situation von Flüchtlingen
  • Religion und Kultur: Glaubensrichtungen im Islam
  • Selbst- und Fremdbild innerhalb der Kommunikationskulturen
  • Methoden und Techniken zum konstruktiven Umgang mit Konflikten
  • u. a. 

Kosten: 290 Euro

Zum Programm siehe den aktuellen Flyer. Zur Einladung inklusive Wegbeschreibungen siehe hier

15. Juni 2016

Mit dem sechsminütigen Kurzfilm "Asyl in Deutschland - Die Anhörung" ist der Initiative von Kölner Filmproduzenten und des Kölner Flüchtlingsrats e. V. eine detailreiche, anschauliche und gut verständliche Visualisierung des Anhörungsverfahrens beim BAMF gelungen. 

Der Kurzfilm ersetzt nicht die ausführliche rechtliche Beratung und Vorbereitung, wie sie in Sachsen-Anhalt etwa im Rahmen der Asylverfahrensberatung der Caritas in der Landeserstaufnahme (ZASt) Halberstadt geleistet wird. Er ist ohne Zweifel aber eine wertvolle Ergänzung in der Beratungsarbeit und gute Alternative zum offiziellen BAMF-Video (20 min.).

Der Film steht in insgesamt 14 Sprachen zur Verfügung.

"Hass im Netz entgegentreten" - Die bpb unterstützt die politische Bildungsarbeit für Jugendliche im Umgang mit Medien (Bewerbungsschluss für Projektanträge: 22.07.16)

15. Juni 2016

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb unterstützt Jugendliche dabei, Hassrede im Social Web und sozialen Netzwerken zu erkennen und ihr entgegenzutreten. Noch in diesem Jahr will die bpb bis zu 20 Modellprojekte, die in diesem Bereich arbeiten, mit Summen zwischen 5.000 und 15.000 Euro fördern.

Die geförderten Maßnahmen sollen Jugendliche für abwertende, menschenfeindliche und extremistische Narrative und Ausdrucksformen sensibilisieren. Junge Menschen sollen zur Analyse, Dekonstruktion und Widerlegung dieser Inhalte befähigt werden. Darüber hinaus sollen sie dazu angeregt werden, sich gegen abwertende, menschenfeindliche und extremistische Hassrede und Hassinhalte im Internet zu engagieren.

Die eingereichten Projekte sollen zwischen August und Dezember 2016 durchgeführt werden. Anträge können gemeinnützige Organisationen und Träger der außerschulischen Jugendarbeit, Jugendhilfe und politischen Jugendbildung mit Sitz in Deutschland stellen.

An der Förderung interessierte Organisationen müssen ihre Bewerbung bis zum 22. Juli 2016 per Post bei der bpb einreichen. Für die Einhaltung der Frist ist das Datum des Poststempels entscheidend. Um eine zusätzliche Einsendung per E-Mail zur Vereinfachung der weiteren Bearbeitung wird gebeten.

Ausführliche Informationen gibt die Website der bpb.

Kontakt für inhaltliche Rückfragen:

Bundeszentrale für politische Bildung

Clemens Stolzenberg (E-Mail: clemens.stolzenberg@bpb.bund.de)

16 Jahre nach dem Mord an Alberto Adriano: Tag der Erinnerung (10. Juni in Dessau)

Foto: Lutz Sebastian (MZ)

12. Juni 2016

Der 10. Juni ist ein festes Datum in der Erinnerungskultur von Sachsen-Anhalt. An diesem Tag des Jahres wurde der Mosambikanische Familienvater und Vertragsarbeiter Alberto Adriano im Stadpark in Dessau ein Todesopfer rechtsextremer Gewalt.

Zur alljährlichen Erinnerung an das brutale Verbrechen hatten am vergangenen Freitag auch zum diesjährigen Tag der Erinnerung zahlreiche Vereine und Initiativen in den Dessauer Stadtpark zu einer Gedenkveranstaltung geladen.

In ihren Erinnerungsworten betonte die Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck die Notwendigkeit, mit Worten und Taten für die offene, solidarische Gesellschaft einzutreten und sich deutlich vernehmbar für den Respekt von Vielfalt in der Zivilgesellschaft stark zu machen. Peter Kuras, Oberbürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau, hob hervor: „Es ist wichtig, jeder Jahr wieder dieser Tat zu gedenken.“ Das schließe ein, Fremdenfeindlichkeit in jeder Form zurückzuweisen und ihren Opfern ein Gesicht zu geben.

So blieb es nicht bei der stimmungsvollen Blumenniederlegung an der Gedenkstele für Alberto Adriano, die die Schülerin Johanna Marie Jekal einfühlsam mit ihrem Gesang begleitete. Im Anschluss an das interreligiöse Gebet wurde am Hauptbahnhof der Stadt auch noch Hans-Joachim Sbrzesnys gedacht, der (2008) ebenfalls ein Opfer rechter Gewalt geworden war.

„Meine Heimat. Buntes Sachsen-Anhalt“ – Startschuss für den Wettbewerb „Kita malt“

Foto: revisited Portal

1. Juni 2016

Pünktlich zum Internationalen Kindertag hat Sachsen-Anhalt den Mitmach-Wettbewerb „Kita malt“ gestartet. Unter dem Motto „Meine Heimat. Buntes Sachsen-Anhalt“ werden Kindergarten- und Hort-Kinder eingeladen, ihre Heimat in bunten Farben zu malen.

Zum Mitmachen aufgerufen sind die landesweit rund 1.900 Krippen, Kindergärten und Horte. Den drei Siegern winken Prämien von jeweils 1.000 Euro. Zudem gibt es einen Jahreskalender, der zwölf Siegermotive zeigt und die Kitas vorstellt, in denen sie entstanden sind. 

Je Einrichtung können bis zu fünf Arbeiten eingereicht werden. Einsendungen sind bis zum Weltkindertag am 20. September möglich. Eingereicht werden können Buntstift-Zeichnungen ebenso wie zum Beispiel Collagen.

Unterlagen sind mit dem Stichwort „Kita malt“ zu senden an das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, Pressestelle, Turmschanzenstraße 25, in 39114 Magdeburg.

Zur ausführlichen Pressemitteilung siehe hier. Rückfragen sind möglich unter der Telefonnummer 0391 – 567 4612 oder per E-Mail unter ms-presse(at)ms.sachsen-anhalt.de.

Neue Broschüre zu häuslicher Gewalt (jetzt in Farsi)

21. Juni 2016

Die BIG Koordinierung, eine Berliner Initiative zum Schutz bei häuslicher Gewalt für Frauen und Kinder, hat eine Broschüre in Farsi erstellt. Die Broschüre "Ihr Recht bei häuslicher Gewalt" wurde in Farsi übersetzt und ist jetzt bei BIG erhältlich.

Die neue Handreichung gibt Auskunft darüber, was „Häusliche Gewalt“ ist und wie im Falle einer bestehenden Bedrohung oder nach einem Erlebnis von häuslicher Gewalt gehandelt werden kann. Es wird in einer Übersicht aufgelistet, wie eine Strafverfolgung abläuft und welche Wege bis zu einem möglichen Urteil gegangen werden müssen.

Die Broschüre kann als PDF heruntergeladen oder gegen Zahlung der Portogebühr (1,45€ für 5 Stück) bestellt werden über mail@big-berlin.info

Positionspapier "Soziale Arbeit mit Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften – Professionelle Standards und sozialpolitische Basis"

18. Juni 2016

Erstmals haben Professorinnen und Professoren von neun deutschen Hochschulen in einem Positionspapier spezifische Standards für die Flüchtlingssozialarbeit formuliert.

Ausgehend von einer ethischen und fachlichen Begründung des Mandats der Sozialen Arbeit befassen sich die Autorinnen und Autoren zunächst mit den Bedingungen in den Gemeinschaftsunterkünften und stellen eine mangelhafte materielle Basis und Überlastung als „besonders eklatante Probleme“ fest. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Ziele der Sozialen Arbeit werden Standards sozialer Arbeit in Gemeinschaftsunterkünften für folgende Bereiche formuliert:

• konzeptionelle Anforderungen, fachliche Qualifikationen und Ausstattung,

• Beschäftigungsbedingungen von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in Gemeinschaftsunterkünften,

• professionelle Kompetenzen für Soziale Arbeit in Gemeinschaftsunterkünften.

Das Positionspapier wird unter anderem von der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) und dem Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge (BUMF) unterstützt. 

Das Integrationsportal Sachsen-Anhalt - Die Plattform für Ihre Initiativen. Hinweis der Redaktion

Seit der Umstellung der Webportale des Landes (2015) präsentiert sich das Integrationsportal in neuer Gestalt und mit neuen Möglichkeiten für alle Akteure und Interessenten der Integrationsarbeit und Diversity-Kultur in Sachsen-Anhalt.

Möchten Sie das Integrationsportal für die Bewerbung oder Verbreitung Ihrer Projekte, Initiativen, Veranstaltungen nutzen? Dann kontaktieren Sie am besten unmittelbar die Redaktion wie gewohnt unter integrationsportal(at)agsa.de. Wir nehmen gerne Ihre Anregungen auf.